Das Berliner Stadtschloss

Das Berliner Stadtschloss

22. April 2024 / Andreas Kirchner

Berlin ist aus der deutschen Geschichte nicht wegzudenken.

Von 1870 an, nachdem Deutschland den damaligen Krieg gegen Frankreich gewann, bis zum heutigen Tage, handelte es sich bei Berlin fast durchgängig um die Hauptstadt Deutschlands.

Von dem Ursprung der Monarchie, über die Zeit des deutschen Kaiserreiches bis zum heutigen Tage an welchem ein Leben außerhalb einer demokratischen Republik schon fast undenkbar geworden ist, hat sich die Stadt stark weiterentwickelt.

Viele Teile Berlins sind heute mit Hochhäusern oder Neubauten bebaut, doch wenn man genau hinschaut kann man noch viele Überbleibsel aus den vergangenen Zeiten sehen.
Oder zumindest auch rekonstruierte Gebäude, wie zum Beispiel auch das Berliner Stadtschloss welches wir euch heute vorstellen.

Im Humboldt Forum gibt es etliche Räumlichkeiten welche heutzutage als Museumsräume, für kulturelle Veranstaltungen oder für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden.
Außerdem gibt es zahlreiche Führungen durch erfahrene Museumsmitarbeiter und Historiker in welchem der historische Kontext an Touristen und Bevölkerung weitergegeben wird.
Auch eine Führung in eigener Geschwindigkeit mitsamt eines Audioguides ist natürlich möglich.

Wie ihr seht handelt es sich bei dem Berliner Stadtschloss um ein bedeutendes Stück Berliner Geschichte welches dank dem Aufruf der deutschen Bevölkerung für uns heute erneut zugänglich ist. Deshalb dürfen wir euch heute die Geschichte  hinter dem Berliner Stadtschloss genauer vorstellen und euch zeigen, was ihr hier alles Spannendes erleben könnt.

Geschichte:

Eine erstmalige Bebauung in Form eines Schlosses erfuhr der Schlossplatz unter den Linden in Berlin Mitte schon im Jahre 1443 durch den damaligen Kurfürsten Friedrich II.
1451 wurde der Bau abgeschlossen und das Residenzschloss mit samt Gerichten, Verwaltung und oberste Behörden wurde durch die Familie des Kurfürsten bezogen.

In den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten wurde das Schloss laufend zurück, auf und umgebaut um der damaligen Renaissance Architektur gerecht zu werden.
Nach Ende des 30. Jährigen Krieges hatte sich das Architektur Zeitalter gewendet. Das angeschlagene Schloss wurde repariert und eine Umbau zum damalig vorherrschenden Barock Stil erfolgte.
Dieser Bau blieb auch längere Zeit erhalten, bis leider zum Ende des zweiten Weltkrieges gegen 1945 das Schloss fast vollständig zerstört wurde.
Trotz massiver Proteste der Bevölkerung wurde das historische Schloss 1950 nach der Trennung Deutschlands in Ost und West auf Anweisung des damaligen DDR-Chefs Walter Ulbricht hin abgerissen.

Der Nachfolger Erik Honecker entschloss sich 1971 dazu auf dem Schlossplatz den Palast der Republik erbauen zulassen.
1976 wurde der Palast als prunkvolles Vorzeigeschild der DDR fertiggestellt und war fortan Schauplatz etlicher politischer und kultureller Veranstaltungen.

Nach der Wende wurde eine starke Asbestbelastung im Palast der Republik festgestellt, so dass der Bundestag 2003 einen erneuten Abriss beschloss.
Auch hier war das öffentliche Raunen groß und die Bevölkerung wollte den Palast als historisches Wahrzeichen aufrecht erhalten.
Die Politik setzte sich schlussendlich durch, so dass der Schlossplatz unter den Linden Ende 2008 nach dem Abriss erneut karg und leer war.

Da die öffentliche Diskussion weiter anhielt wurde 2013 jedoch entschieden das Stadtschloss erneut aufzubauen und in Anlehnung an die Gebrüder Humboldt mit samt dem Humboldt Forum in seiner heutigen Pracht zu errichten.

2015 feierte das Schloss also zum dritten Male sein Richtfest.
Bei der Architektur wurde überwiegend der beim altem Stadtschloss angewandte Barock Stil genutzt. Der Bau mit samt der gigantischen Kuppel welche von einem überwältigendem 4 Meter hohen goldenen Kreuz gekrönt ist, ist eine architektonische Meisterleistung und einzigartig in der Landeshauptstadt.

Adresse und Kontaktmöglichkeiten:

Berliner Schloss
Unter den Linden
10178 Berlin

Telefonnummer: 030 992118989

Öffnungszeiten:

Montag-Sonntag: 10.30 – 18.30 Uhr

Eintrittspreise:

Berlin Global
Regulär: 7 Euro

Dachterrasse:
Regulär: 5 Euro
Ermäßigt: 2,50 Euro

Schlosskeller, Skulpturensaal, Videopanorama, Museum für Asiatische Kunst,

Ethnologisches Museum und Nach der Natur:
Eintritt frei

Medienguide:
3 Euro

Anfahrt und Parkmöglichkeiten:

Mit dem PKW:

Mit dem Auto braucht ihr ca. 10-15 Minuten bis ihr vom Berliner Hauptbahnhof am Berliner Schloss angekommen seid. Das unterscheidet sich je nach aktueller Verkehrslage stark. Ihr könnt über die B96, über die Invaliden und Friedrichsstraße oder aber über die B96 und „Unter den Linden“ fahren. Alle drei Routen sind ähnlich lang. Parken kann man auf umliegenden Parkplätzen die aber mit etwas Fußweg zu erreichen sind. Direkt vor Ort gibt es kaum Parklücken die man nutzen kann.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Berliner Stadtschloss möchte kann man das ganz einfach machen. Hier kann man beispielsweise die U-Bahn Linie 5 bis zur Haltestelle „U Museumsinsel“ nehmen. Oder aber ihr nehmt den M5 bis „Spandauer Straße“. Auch mit dem Bus Nr. 147 könnt ihr bis zur Haltstelle „Werderscher Markt“ fahren. Alle Strecken sind mit einem kurzen Fußweg verbunden.

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins ausflugsziel-berlin.de. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Berlin zur Verfügung.

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