Berliner Dom

Berliner Dom

22. April 2024 / Andreas Kirchner

Der Berliner Dom ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten die es in unserem schönen Berlin gibt. Er befindet sich direkt am Lustgarten inmitten der Museumsinsel im Berliner Stadtteil Mitte. Der Berliner Dom ist eine evangelische Kirche die ihren Ursprung im Jahre 1894-1905 hatte. Sie wurde damals im neobarockischen Stil gebaut und ist wenn man sie flächenmäßig anschaut eine der größten Kirchen in ganz Deutschland. Üblich wie in anderen Kirchen hat man hier viele Gottesdienste aber auch andere Veranstaltungen gibt es das ganze Jahr über, wie beispielsweise Konzerte oder sogar Staatsakte. Das Gebäude selber besteht aus 4 Teilen, darunter die Predigtkirche, die Tauf-  / Traukirche, die Hohenzollerngruft und das Dommuseum.

Die Geschichte des Berliner Doms

Der Berliner Dom erzählt eine lange Geschichte die zurück bis in das 15. Jahrhundert reicht. Hier hab es im damaligen Schloss schon eine kleine Hofkirche. Diese wurde in den Jahren darauf schnell zu einer gotischen Backsteinkirche umgebaut. Mehr als 200 Jahre später war die alte Kirche sehr baufällig geworden. Hier hatte man dann die Idee, einen barocken Neubau am Lustgarten zu bauen, dort, wo auch der Dom bis heute steht. Anfang des 19 Jahrhunderts hat Karl Friedrich Schinkel den Dom in einem klassischen aber modernen Stil entworfen, das Äußere und auch das Innere Erscheinungsbild wechselten aber immer mal. Man kam schnell zu dem Entschluss, dass der Schinkel-Dom den Ansprüchen nicht mehr genügt und man eine prunkvolle barocke Domkirche, die zweitürmige Basilika erreichten wolle, die Berlin mehr repräsentiert. Im Jahre 1848 pausierte der Bau erst einmal für viele Jahre, da das Interesse nach der Revolution im Jahre 48 nicht mehr da war.

Im Jahre 1885 kam das Projekt wieder ins Rollen und der Architekt Julius Carl Raschdorff lieferte Pläne für einen Neubau. 9 Jahre danach begann die Grundsteinlegung für den neuen Dombau, die Einweihung fand nach 5 Jahren Verzögerung im Jahre 1905 statt. In den beiden Kriegen, vor allem aber im zweiten Weltkrieg wurde der Dom stark beschädigt. Im Jahre 1971 versuchte man den Dom und seine Räume notdürftig wiederherzustellen, aber vieles war stark zerstört. Im Jahre 1975 entschied man sich dann gegen einen Abriss und für einen Wideraufbau des architektonischen Bauwerkes. Die Reparaturen, Wiederinstandsetzungen und auch die Neubauten nahmen viele weitere Jahre in Anspruch. Die Kosten für das ganze Projekt sollten sich auf 45 Millionen D-Mark belaufen, betrugen aber am Ende tatsächlich knapp 150 Millionen D-Mark. Der komplette Wiederaufbau es Doms und der Innenräume war das größte evangelische Kirchenbauprojekt, was es auf deutschen Boden gab. Seit dem Jahre 2019 ist bekannt geworden, dass die Fassade des Berliner Doms durch Umwelteinflüsse Bröckel und diese für rund 1,6 Millionen Euro saniert werden müsse.

Was für eine Ausstattung hat der Berliner Dom?

Der Berliner Dom ist ein wahrgewordener Architektonischer Traum. Hier gibt es im inneren des Gebäudes viele tolle Dekorationen, wie Mosaike, Wandbemalungen oder das Altarraumfenster mit der Geburt Jesu, die Kreuzigung und Auferstehung sowie der Engel die dort zu sehen sind. Auch verschiedene Skulpturen wurden hier von einigen Bildhauern geschaffen. Das Lesepult des Domes ist vergoldet und ein Hingucker wenn man hereingeht. Der Altartisch ist aus weißem Marmor und gelblichen Onyx gebaut. Es gibt sogar ein Vortagekreuz von einem bayrischen Künstler gefertigt, was immer wenn bestimmte Feierlichkeiten stattfinden zum Einsatz kommt. Die Empore die am beliebtesten und schönsten ist, ist die sogenannte Kaiserloge – hier ist ein Wappen mit einem Reichsadler angebracht und eine Krone mit Kreuz, was die Verbindung der Kirche und dem Staat darstellen soll.

Adresse und Kontaktmöglichkeiten:

Berliner Dom
Am Lustgarten
10178 Berlin

Telefonnummer: 030 20269136

Öffnungszeiten:

Montag-Samstag: 10-17 Uhr
Sonntag: 12-17 Uhr

Anfahrt und Parkmöglichkeiten:

Mit dem PKW:

Wenn ihr mit dem Auto vom Berliner Hauptbahnhof bis zum Berliner Dom fahren wollt, braucht ihr ca. 10 Minuten bis ihr da seid. Hier habt ihr drei verschiedene Streckenoptionen die ihr nutzen könnt. Ihr könnt über die B2, die Invaliden und Friedrichstraße oder aber über die Invalidenstraße und B2 fahren. Alle Strecken sind fast gleichlang. Parken könnt ihr entweder in der „Dorotheenstraße“ oder aber in der Tiefgarage „City Quartier Dom Aquaree“.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln seid ihr ca. 17-20 Minuten unterwegs bis ihr den Berliner Dom erreicht. Hier könnt ihr die S-Bahn Linien 3/5/7 oder 9 nehmen und an der Haltestelle „S Hackescher Markt“ aussteigen. Von hier aus sind es ca. 600 Meter.  Ihr könnt selbstverständlich auch mit dem Bus Nr. 147 bis „Berliner Schloss“ nehmen, das Ziel ist in ca. 400 Metern zu Fuß erreicht.

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins ausflugsziel-berlin.de. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Berlin zur Verfügung.

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