Lustgarten in Berlin

Lustgarten in Berlin

19. April 2024 / Andreas Kirchner

Im Mittelpunkt der Berliner Museumsinsel befindet sich der sogenannte Lustgarten welcher bereits vor vielen Jahrhunderten angelegt wurde und das damalige Berliner Schloss der Adelheiten geschmückt hat. Im Laufe der Jahre wurde er seit dem 18 Jahrhundert mehrere Male umgestaltet , letztmalig im Jahre 1998. Er mündet in den Straßen an Lustgarten und im Schloßplatz und verbindet als zentraler Angelpunkt das alte Museum, den Berliner Dom, das Berliner Schloss und die einmündende Granitschale des Gartens. Nach oder vor eurem Museumsbesuch könnt ihr auf ca. 2 Hektar auf den unzähligen Fuß und Radwegen in Ruhe die schön gestaltete Gartenlandschaft genießen. Da Autoverkehr hier nicht gestattet ist, ist das schlendern und flanieren gleich doppelt so gemütlich. Über die Jahre hinweg haben sich auch die Bauwerke welche im Lustgarten beheimatet waren geändert, deshalb stellen wir euch heute vor wie sich der Berliner Lustgarten im Laufe der Geschichte verändert hat und ob er schon immer als solcher wie heute genutzt wurde. Auch erfahrt ihr welche historischen Bauwerke dort zu finden sind und wie ihr am schnellsten per Auto und Öffis dorthin gelangt.

Die Geschichte hinter dem Lustgarten:

Das erste Mal erwähnt wurde das Gelände des heutigen Lustgartens im Jahre 1471, man denkt aber das auch vorher schon hier ein Garten vorhanden war. In den Jahren um 1573 rum war der Garten vom Kurfürst Johann Georg ein angelegter Küchengarten um frische Dinge für das leibliche Wohl zu bieten. Seit dem Jahre 1646 hat das Gelände, was von Südwest zu Nordost in Terrassen leicht abfällt „Lustgarten“ genannt. Der Lustgarten hatte einiges zu bieten: Ob Arboretum, Volieren, verschiedene Statuen, Hecken, einen Wassergarten mit Springbrunnen oder auch Laubengänge und das gleichnamige Lusthaus. In den darauffolgenden Jahren wurde einiges verändert und viele Dinge, wie z.B das Pomeranzenhaus kamen dazu. Das gesamte Gelände wurde zu einem öffentlichen und vor allem sehr beliebten Treffpunkt der Berliner und ist seit dato der älteste Gartenplatz der Hauptstadt. Im Laufe der langen Geschichte bis heute gelang der Lustgarten immer wieder in neue Hände und im Zuge dessen hat auch jeder mal was verändert oder passend zum Zeitalter einen ganz neuen Stil angelegt und alles neu gebaut. Im Zeitalter der Weimarer Republik im Jahre 1919-1933 nutze man diesen zentralen Platz auch gerne für Kundgebungen, Arbeiterbewegungen und natürlich auch Demonstrationen. Ab dem Jahre 1936 ging wohl der größte Umbau los – Hier fing der ehemalige Ministerialrat Conrad Dammeier an, das gesamte grüne Gelände mit Rechteckplatten zu pflastern. Dieser sollte vor allem als Parade und Aufmarschplatz dienen und war so besser nutzbar. Erst nach der deutschen Wiedervereinigung bekam der Lustgarten seinen Namen wieder und auch die Flächen wurden wieder mit Gras und vielen Neupflanzungen angelegt. Das damalige Atelier Loidl gewann mit der Wiederherstellungen den „Deutschen Landschaftsarchitektur Preis“.

Adresse und Kontaktmöglichkeiten:

Lustgarten Berlin
Unter den Linden 1
10178 Berlin

Öffnungszeiten:

Montag-Sonntag: 24 Stunden geöffnet

Anfahrt und Parkmöglichkeiten:

Mit dem PKW:

Mit dem Auto braucht ihr vom Berliner Hauptbahnhof bis zum „Lustgarten in Berlin“ rund 10 Minuten bei guter Verkehrslage. Hier habt ihr die Wahl welche der drei Strecken ihr fahren wollt. Ihr könnt über die Invaliden und Friedrichstraße, über die Reinhardtstraße oder aber die B2. Parken kann man entweder wenn man ganz viel Glück hat in den Seitenstraßen oder aber auf dem Parkplatz in der „Dorotheenstraße“.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Wenn ihr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seid braucht ihr ca. 15 Minuten bis ihr angekommen seid. Hier könnt ihr auf verschiedenen Verkehrsmittelwegen dorthin gelangen. Ihr könnt beispielsweise mit der U5 zur „Museumsinsel“ fahren. Von dort aus sind es nur 220 Meter bis zum Ziel. Oder aber ihr nehmt die S3/5/7/9 oder den M5 bis zur Haltestelle „Hakescher Markt“. Hier ist es ein etwas weiterer Fußweg mit ca. 450 Metern.

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins ausflugsziel-berlin.de. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Berlin zur Verfügung.

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