Tränenpalast

Tränenpalast

15. April 2024 / Andreas Kirchner

Die Geschichte zum Tränenpalast:

Der Entwurf des Tränenpalastes entstand im Jahre 1962. Hier wollte man mit der zeitgenössischen internationalen Architektur ein Statement setzen. Hier gab es einen bestimmten Zutritt, der nur aus der DDR Reisenden Fahrgästen gewährt wurde um ihre Westdeutschen Besucher zu verabschieden. Dadurch, dass der Abschied der meistens einseitig war weil nicht alle hier passieren durften immer sehr tränenreich war, entstand der Name Tränenhalle bei den Bürgern. Im Jahre 1972 als der Grundlagenvertrag eine neue Regelung mit sich brachte, konnten auch West Berliner hier Besuche abstatten. Der Name „Tränenhalle“ geriet in Vergessenheit, denn durch die häufigeren Besuche waren die Abschiede hier nicht mehr so schwer für alle. Nachdem einige Jahre später die Kontrollen und Vorgaben wieder drastisch angezogen wurden, etablierte sich der feste Name Tränenpalast. Heute werden die Räumen als Erinnerungsort und als Ausstellungsraum genutzt. Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat das komplette Gebäude umgebaut und saniert. Mit der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahre 2010 ein neuer Mietvertrag für 20 Jahre abgemacht.

Die Ausstellung im Tränenpalast

Die Ausstellung die ihr euch hier im Tränenpalast ansehen könnt gibt euch viele Informationen über den Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße mitten in Berlin. Als Deutschland damals noch in Ost und West geteilt war, konnten hier die Reisenden täglich mit der S/ der U-Bahn oder aber mit dem Zug ausfahren um der DDR gänzlich den Rücken zu kehren oder aber einfach zurück nach Hause nach einem Besuch im Osten zu fahren.  Hier erfahrt ihr wie es damals in der sogenannten „Tränenhalle“ ablief, wie streng die Zoll und Passkontrollen waren und wer hier passieren durfte und wer vor Ort abgewiesen wurde. Ihr taucht ab in die damalige Welt voller Schmerz weil man nicht wusste, wann man seine Verwandten oder Freunde das nächste Mal wiedersehen konnte. Hier werden euch teilweise die persönlichen Geschichten der Menschen erzählt, die damals mittendrin steckten. Was passierte nach dem Mauerfall, was geschieht mit der DDR und was erlebten die Menschen nach der Wiedervereinigung.

Adresse und Kontaktmöglichkeiten:

Tränenpalast
Reichstagufer 17
10117 Berlin

Telefonnummer: 030 467777911

Öffnungszeiten

Montag: geschlossen
Dienstag- Freitag: 9-19 Uhr
Samstag + Sonntag: 10-18 Uhr

Anfahrt und Parkmöglichkeiten:

Mit dem PKW:

Wenn ihr mit dem Auto vom Berliner Hauptbahnhof zum Tränenpalast wollt, dann seid ihr bei guter Verkehrslage in unter 10 Minuten dort. Hier habt ihr folgende Routen zur Auswahl: Ihr könnt über Alt-Moabit , die Invalidenstraße oder aber über die Invaliden und die Luisenstraße fahren. Alle Wege sind von der Kilometeranzahl ungefähr gleich lang. Parken könnt ihr auf einigen Parkplätzen oder auch in Parkhäusern, beispielsweise in der Friedrichstraße oder aber in der Dorotheenstraße.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln geht es fast sogar schneller als mit dem Auto zum Tränenpalast, auch weil man sich hier die lästige Parkplatzsuche spart. Ihr könnt die S-Bahn Linien 5/7 und 9 oder den RE1 bis zur Haltestelle „S+U Friedrichsstraße“ nehmen.  Es sind dann nur 67 Meter bis zu eurem Ziel.

 

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins ausflugsziel-berlin.de. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Berlin zur Verfügung.

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