Computerspielemuseum Berlin

Computerspielemuseum Berlin

03. April 2024 / Andreas Kirchner

Wohl kaum ein Freizeit oder Lifestylebereich hat eine so turbulente Entwicklung in den letzten Jahren durchgemacht wie das Gaming. Was vor wenigen Jahren noch verpönt war, gehört mittlerweile zum Alltag und wird bereits meist vom jungen Alter von Kindern und Jugendlichen mit viel Elan und Freude betrieben. Die erste Geschichte der Spieleindustrie geht dabei schon weit in den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, wobei man jedoch deutlich sagen kann dass die Entwicklung in den 90ern bis heute wesentlich schneller vorangeschritten ist als je zuvor. Gamer sind sehr fanatisch und euphorisch was ihr Hobby angeht und viele beschäftigen sich auch mit alten Spielekonsolen und der Geschichte hinter Videospielen und ihren Systemen. Genauso wie Merchandise, die mittlerweile entwickelte Cosplay Szene oder der Traum davon E Sportler zu werden. Es gibt viele Faktoren die in die Entwicklung von Videospielen mit eingehen. Und all diese könnt ihr euch im Computerspielemuseum in Berlin näher ansehen. In der Karl-Marx-Allee gelegen, mitten in Friedrichsheim liegt das kleine aber feine Museum was von den Besuchern stets positiv betrachtet wird und mittlerweile auch durch Schulklassen oder andere Bildungsinstitute besucht wird. Hier werden die Kindern spielerisch an das Thema Computerspiele und ihre Geschichte herangeführt. Ob Couchgaming mit euren Liebsten, Lernspiele für den Nachwuchs oder aber ein späterer Berufswunsch in der Videospielbranche: Über all diese Dinge könnt ihr euch im Computerspielemuseum in Berlin informieren und vieles mehr.

Was kann man hier im Computerspielmuseum erleben?

Nicht nur für Gamer ist das Computerspielemuseum ein Erlebnis pur. Hier gibt es Spaß für alle Altersklassen. Kinder können sich gemeinsam mit ihren Großeltern die ersten PCs und Gaming Konsolen anschauen und in Erinnerungen schwelgen und die die lieber selber ne runde zocken können hier viele interessante Dinge ausprobieren. Was ihr noch alles Im Computerspielmuseum erleben könnt, haben wir für euch heute zusammengefasst:

  • Die Dauerausstellung des Museums: Ihr findet hier mehr als 300 Exponate, darunter Raritäten, Spielekonsolen, Kunstinzenierungen und interaktive Spieleobjekte. Viele Informationen rund um die Entwicklung vom ersten Gaming Erlebnis bis in zu den heutigen High End Produkten.
  • Pain Station: Die Erfindung des digitalen Spielzeugs und die Wall of Hardware mit ihren über 70 verschiedenen Spielmaschinen. Diese erinnert an eine alte Arcade Halle im Stil der 80er Jahre.
  • Games , Konsolen und Klassiker zum selber bespielen und ausprobieren. Wer kann sich den Sieg holen?

Sonderausstellung:

  • Die Geschichte der Computerspiele kann interaktiv erkundigt werden – geeignet für alle Altersgruppen
  • Fragen werden beantwortet, wie was spielt man heute, wie wurden die Spiele so beliebt wie sie heute sind und welche Technologien erwarten uns in den nächsten Jahrzehnten

Sehnsucht: Die Sonderausstellung Sehnsucht bringt uns in eine interaktive Welt wo wir selber die unterschiedlichen Formen von Sehnsucht spüren sollen und herausfinden, wie es uns im Spiel beeinflusst.

Sega Rally Championship: Hier dreht sich alles rund um das Thema Computer- und Konsolenspiele im Alltag und eine Zeitreise führt uns zu den ersten Videospielautomaten die man öffentlich nutzen konnte. In nachgebauten  aber authentisch aussehenden Räumen könnt ihr selber spielen.

Spielhalle: Damals konnte man noch nicht für jeden Spielekonsolen entwickeln, in dieser Zeit ca. 1970-1980 gab es viele Videoautomatenspiele die in Spielhallen genutzt wurden. Die ersten verkauften Konsolen waren damals kein Kinderspielzeug, sondern dienten vielmehr den Erwachsenen und zur Familienunterhaltung.

Nintendo: Die Entwicklung von Nintendo machte das Videospiel erst zu dem was es heute ist. Ein Kinderspielzeug das fast in jedem Haushalt / Kinderzimmer zu finden ist und womit man auf jeden Fall früher oder später in Berührung kommt. Viele wissenswerte Informationen rund um das Thema erfahrt ihr vor Ort.

Adresse und Kontaktmöglichkeiten:

Computerspielemuseum Berlin
Karl-Marx-Allee 93A
10243 Berlin

Telefonnummer: 030 60988577
Internetseite: www.computerspielemuseum.de/

Öffnungszeiten:

Montag-Sonntag: 10-20 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsener: 11 Euro
Ermäßigt (6-17 Jahre): 7 Euro
Familientickets : ab 18 Euro je nach Konstellation
Freier Eintritt: Kinder bis 5 Jahre

Was für Führungen gibt es?

Das Computerspielemuseum bietet eine tolle Auswahl an Führungen für unterschiedliche Altersklassen an. Einige wollen wir euch vorstellen:

Öffentliche Überblicks Führung: Diese könnt ihr immer sonntags um 12.30 Uhr auf Deutsch wahrnehmen. Wollt ihr eine englische Führung so müsst ihr Samstag um 12.30 Uhr teilnehmen. Je Führung können nur 15 Teilnehmer einen Platz haben. Sie dauert rund 45 Minuten und gibt einen Einblick über 70 Jahre Computerspielstruktur.

Schulklassen & private Gruppen: Auch für Schulklassen und private Gruppen werden hier täglich Führungen die ca. 45 Minuten gehen angeboten. Diese sind auch wieder auf 15 Personen begrenzt, können aber nacheinander gebucht werden falls man mit vielen Personen vor Ort ist. Die Führungen kann man auf Deutsch oder auch auf Englisch buchen, andere Sprachen müssen vorab abgeklärt werden. Die Führung kostet 80 Euro + Eintritt der Personen. Reserviert / gebucht werden muss diese mindestens eine Woche vorher, am besten noch eher.

Führung mit dem Ausstellungsleiter:

Wer eine Führung mit dem Leiter der Computerspieleausstellung höchstpersönlich buchen möchte, kann das machen. Die Termine werden individuell vergeben und es können 10-20 Teilnehmer mitmachen pro Führung. Der Preis beträgt 150 Euro + Eintrittspreise je nach Personenanzahl. Hier erfahrt ihr alles über die Evolution der Computerspiele.

Anfahrt und Parkmöglichkeiten:

Mit dem PKW:

Wenn ihr mit dem Auto zum Computerspielemuseum in Berlin fahren wollt, braucht ihr wenn ihr vom Berliner Hauptbahnhof kommt 15-20 Minuten, in den Hauptverkehrszeiten deutlich länger. Ihr könnt hierbei über die B96 und die B1, über die Torstraße oder aber über die B1 fahren. Mit dem Parken ist es rund um das Museum sehr schwierig, daher empfehlen wir die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln braucht ihr nur minimal länger, dafür spart ihr euch aber die Parkplatzsuche und somit sehr viel Zeit. Ihr könnt beispielsweise die U5 bis zur Haltestelle „Weberwiese“ nehmen. Dann habt ihr einen Fußweg von 200 Metern bis zum Museum. Oder aber ihr nehmt die S3,S5,S7 und S9 und fahrt bis zur Station „S Ostbahnhof Berlin“. Hier liegt der Fußweg bei rund 1 km. Ihr könnt natürlich auch mit den tollen hop on Hop Off Bussen fahren und an der Karl-Marx-Allee direkt aussteigen.

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins ausflugsziel-berlin.de. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Berlin zur Verfügung.

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