Stadtteil Hakenfelde

Stadtteil Hakenfelde

Gestern / Andreas Kirchner

Im Jahre 1730 wurde am Stadtrand von Spandau der heutige Ort „Hakenfelde“ erbaut. Er wurde nach dem damaligen Kaufmann Johann Ludwig Haake benannt. Anstatt der ursprünglich angedachten Meierei wurde hier im Jahre 1853 das Schloss gebaut, wo die Tänzerin Pepita De Olivia ihre Gastspiele gab. Dort in der Nähe wurde auch ein riesiger Mietwohnungsbaukomplex mit 1024 Wohnungen gebaut, der den gleichnamigen Namen Pepitahöfe trägt. Auch politisch und geschichtlich hat Hakenfelde schon einiges erlebt und durchgemacht. Im Jahre 1934 kam es in der evangelischen Luthergemeinde zu schweren Richtungskämpfen zwischen den Christen und den Deutschen Christen. Und in den Folgejahren der Nationalsozialistischen Zeit wurde hier die Hitler- Eiche eingeweiht wo regelmäßig nationalsozialistische Propaganda abgehalten wurden.

Auch im Jahre 1947 kam es zu einer der größten Berliner Brandkatastrophe, die Karlslust Tanzhalle brannte und 80 junge Menschen verstarben und über 150 weitere wurden größtenteils schwer verletzt.

Das Neubaugebiet was vor einigen Jahren gebaut wurde, trägt seit 2018 trägt den Namen der Künstlerin Pepita de Olivia weiter, man kennt es unter „Pepitapromenade“.

Die Entwicklung der Bevölkerung von Hakenfelde:

Der Ortsteil Hakenfelde ist ein etwas neuerer und die Einwohnerzahlen haben sich in den letzten knapp 20 Jahren folgendermaßen entwickelt:

  • 2007: 26 228 Einwohner
  • 2010: 26 657 Einwohner
  • 2015: 28 121 Einwohner
  • 2020: 31 327 Einwohner
  • 2022: 33 111 Einwohner
  • 2023: 34 319 Einwohner

Sehenswürdigkeiten in der direkten Umgebung:

Die Sehenswürdigkeiten die sich in Hakenfelde befinden haben wir für euch zusammengefasst:

  • Spandauer Forst                                              
  • Wildgehege Spandauer Forst
  • Berliner Mauerweg                                           
  • Havelradweg
  • Naturschutzgebiet Teufelsbruch                       
  • Eiskeller
  • Falkensee                                                         
  • Waldsiedlung Hakenfelde
  • Kraftwerk Oberhavel                                       
  • Spandauer-See
  • Wasserstadtbrücke

Anfahrt und Parkmöglichkeiten:

Mit dem PKW:

Wenn ihr mit dem Auto vom Berliner Hauptbahnhof nach Hakenfelde fahren wollt, dann braucht ihr bei normaler Verkehrslage um die 30 Minuten. Hier könnt ihr euch einen dieser Strecken aussuchen : Ihr könnt über die Schönwälder Allee, über Saatwinkler Damm oder aber über Nonnendammallee und Schönwalder Allee fahren. Alle drei Strecken sind von den Kilometern ähnlich weit. Es gibt einige Parkplätze die man im Stadtgebiet nutzen kann, je nachdem wo man genau hinmöchte.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln braucht ihr etwas länger, um genau zu sein ca. 50 -60 Minuten je nach Verkehrsmittelart. Vom Hauptbahnhof kann man mit dem ICE1008 bis „S+U Rathaus Spandau“ fahren und von dort aus mit dem Bus Nr.M45 bis Johannesstift. Oder aber ihr nehmt den Zug RB10 bis nach Spandau und fahrt dann mit demselben Bus. Je nachdem wo ihr in Hakenfelde hin wollt, habt ihr noch einige Meter / Kilometer zu Fuß zu gehen.

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins ausflugsziel-berlin.de. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Attraktionen sowie wissenswerte Fakten über Berlin zur Verfügung.

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